POTENTIALANALYSE KL: 8


Stärken erkennen – Potenzialanalyse für die systematische Berufs- und Studienorientierung

Durch die flächendeckende Einführung einer nachhaltigen geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung sollen Schülerinnen und Schüler zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln. Dazu sind Standardelemente im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Anschluss ohne Abschluss“, kurz KAoA entwickelt worden: Ab Jahrgangsstufe 8 begleiten sie den Übergangsprozess und zeigen Ausbildungs- oder alternative Anschlusswege auf. Einbezogen sind alle Schulformen, von der Förderschule bis zum Gymnasium.
Die Potenzialanalyse ist eines der zentralen Standardelemente zur Berufs- und Studienorientierung, die mittelfristig in allen Schulen Nordrhein-Westfalens eingesetzt werden.

Zur Teilnahme an den individuellen Auswertungsgesprächen sind die Eltern herzlich eingeladen – einfach im Vorfeld den Klassenlehrer über den Wunsch der Teilnahme informieren.

 

Was ist eine Potenzialanalyse?

Mit Beginn der Jahrgangsstufe 8 startet die erste Phase im Übergang Schule-Beruf. Dabei liefert die Potenzialanalyse einen wichtigen Grundstein für die weiteren Schritte in Richtung Berufsorientierung und Berufswahl. Eine Potenzialanalyse bietet allen Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Prozesses eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Jugendlichen entdecken dabei auch unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt. Die Ergebnisse werden individuell ausgewertet und in einem von der Schule ausgewählten Portfolioinstrument, etwa dem Berufswahlpass NRW, dokumentiert.
Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Es ist keine Berufsempfehlung. Eine Potenzialanalyse fördert vielmehr die Selbstreflexion und erschließt Anhaltspunkte für ein passgenaues Angebot der weiteren Bausteine in der Berufs- und Studienorientierung wie Berufsfelderkundungen oder die Auswahl von Schülerbetriebspraktika.

Wer führt die Potenzialanalyse durch?

Die Potenzialanalyse wird von einem externen Träger außerhalb der Schule durchgeführt. Wir an der Martin-Luther-King-Gesamtschule haben uns als Partner für die Kreishandwerkerschaft in Mettmann entschieden und führen nun in diesem Schuljahr zum zweiten Mal die Potenzialanalyse mit diesem Partner durch.

Wie läuft eine Potenzialanalyse ab?

Für die Durchführung der Potenzialanalyse sind Qualitätsstandards vorgegeben, jedoch kein spezielles Verfahren. Die Schulen wählen daher im Einvernehmen mit der Kommunalen Koordinierung ein geeignetes Trägerangebot aus.
Die Durchführung der Potenzialanalyse sieht bisher so aus:
• Ankunft beim Bildungsträger in Mettmann ca. 08:00 Uhr
• Beginn der Potenzialanalyse um ca. 8:15 (unser externer Träger hat sich für das Verfahren der Talentbrücke GmbH in Köln entschieden – näheres siehe: http://talentbruecke.de/potenzialanalyse/)
• Abschluss der Potenzialanalyse ca. 14:00
• Auswertung 14:00 – 15:00 Uhr
• Beginn der individuellen Auswertungsgespräche ab 15:00 bis ca. 16:30 Uhr (ca. 30 min. pro Schüler)

Zur Teilnahme an den individuellen Auswertungsgesprächen sind die Eltern herzlich eingeladen (ab 15:00 bis ca. 16:30 Uhr nach Absprache; ca. 30 min. pro Schüler)– einfach im Vorfeld den Klassenlehrer über den Wunsch der Teilnahme informieren.

 

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